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Karikatur [italienisch, zu caricare
>überladen<] die, satirisch-komische Darstellung von Menschen
oder gesellschaftlichen Zuständen
Unter Karikatur (von lat.: carrus = Karren, also: Überladung, und
ital.: caricare = überladen, übertreiben) versteht man die komisch
überzeichnete Darstellung von Menschen oder gesellschaftlichen Zuständen,
häufig mit politischer Tendenz. Die Zeichner von Karikaturen nennt
man Karikaturisten, das Zeichnen karikieren.
Der Begriff Karikatur wurde von Philipp von Zesen durch den Ausdruck
Zerrbild eingedeutscht.
Bei Karikaturen handelt es sich meist um eine bildliche Form der Satire,
die sich als parteiische Kritik an bestehenden Werten oder politischen
Verhältnissen versteht und oft als Waffe in gesellschaftlichen
Auseinandersetzungen verwendet wird. Die Karikatur übertreibt bewusst,
spitzt zu und verzerrt charakteristische Züge eines Ereignisses oder
einer Person, um durch den aufgezeigten Kontrast zur Realität und
die dargestellten Widersprüche den Betrachter der Karikatur zum Nachdenken
zu bewegen. Oftmals nimmt die Karikatur zu einem aktuellen Sachverhalt
sarkastisch-ironisch Stellung. Wesentliche Fehler und Mängel der
dargestellten Person (z.B. eines Politikers) oder des dargestellten Objektes
oder Ereignisses werden aufgedeckt und durch die Art und Weise der meist
zeichnerischen Präsentation der Lächerlichkeit preisgegeben.
Die Karikatur kann mehr satirisch oder eher humoristisch ausgerichtet
sein, je nachdem, ob sie ihr Opfer völlig verurteilt und lächerlich
macht oder als bloße Witzzeichnung nur einige Mängel
mit leiser Ironie kommentieren will. Bei einer Deutung von einer Karikatur
geht man in folgenden Schritten vor: 1. sich informieren, 2. beschreiben,
3. erklären und 4. zusammenfassen. (aus Wikipedia)
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